Dreesch7

kreative Ferien, kreatives Arbeiten

Kategorie: Landleben (Seite 1 von 3)

Blumengarten

Es gab wohl mal einen Blumengarten im vorderen Teil des Gartens. Er war abgegrenzt mit Ziegelsteinen und mittlerweile ziemlich zugewuchert. Ich habe die Ziegel wieder ausgebuddelt und Beete und Wege angelegt. Die Wege habe ich mit Häcksel bestreut. Es wird zwar nicht lange halten, die ersten Pflanzen arbeiten sich schon durch, aber es sieht ganz schön aus. Ich denke, man kann dort wunderbar unter dem Augustapfel sitzen und es sich gut gehen lassen.

 

Huhn auf Dreesch7

Als ich am Donnerstag auf den Hof gekommen bin, gab es einen Überrraschungsgast. Ein braunes Huhn spazierte freundlich im Garten umher. Ich habe gar keine Ahnung von Hühnern. Und ich wusste auch nicht, seit wann das Huhn denn schon hier war. War es jetzt kurz vor dem Hungertod?  Hab dann mein Baguette mit ihm geteilt und schnell geoogelt, was Hühner eigentlich fressen. Allesfresser. Ok, es hat dann noch etwas Vogelfutter bekommen und hat sich dann über den Kompost hergemacht. Den Lieblingsnachbarn für alle Fälle gefragt (er hatte nämlich lange Hühner), was ich denn jetzt machen soll. Wer im Ort hat braune Hühner? Mein Lieblingsnachbar schnappt das Huhn und wir fahren mal die drei Hühnerhalternachbarn ab. Der erste Versuch glückte. Karin und Willis Huhn. Vollgefressen und wieder zu Hause.

Alles schick. Hübsches Huhn. Schön mit dem kleinen roten Franzosen gefahren und ein bisschen doof geguckt.

Gewächshaus aus alten Fenstern, Teil I

Das Projekt, was noch schnell im März auf die Beine gestellt werden soll, ist unser Gewächshaus aus alten Fenstern.

Fenster haben wir zu Hauf. Die bringt der Norbert immer von Baustellen mit oder findet sie halt irgendwo. Das letzte Wochenende war das erste warme im Jahr und erstaunlicherweise war der Boden auch dann nicht mehr gefroren. Wir bzw. mein Norbert hat dann Löcher gegraben, um die Punktundamente zu setzen. Acht Stück insgesamt, 80 cm tief. Anker für die Pfosten eingesetzt. Und – wir sind gut! Beim ersten Versuch alle Punkte mit rechten Winkeln zu versehen und in der Flucht der restlichen Beete zu bleiben, ist der erste Aufschlag geglückt.  Wir haben Lehmboden mit ca. 15 cm Muttererde drauf. Schwer das Zeug. Ich habe es zum Weg zwischen Terassse und Blumengarten gefahren, um den Weg auszugleichen, der an den Bauarbeiten für die Terrasse doch etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde und ziemlich uneben war. Jetzt muss der Beton aushärten und dann kommen die Balken in die Metallträger. Leider hatte ich gar keine Zeit zum Fotografieren. Aber das liefere ich nach und die Fotos der Konstruktion dann auch. Was mir immer bei den ganzen Anleitungen im Internet gefehlt hat, war der Hinweis wie man die alten Fenster denn an den Trägern befestigt.

Kommt dann. Ich hab Muskelkater.

So geht’s weiter …

Gummistiefelliebe

Wir waren, um unseren Hochzeitstag zu feiern, in Dänemark auf Römö. Es war schön, den ganzen Tag draußen zu sein, bei Wind und Regen mit dem Hund am Strand spazieren zu gehen und abends vorm warmen Kanin zu sitzen.  

Am besten klappt das Spazierengehen in den wunderbaren Gummistiefeln von Ilse Jacobsen HORNBÆK. Sie schön und bequem. Beim letzten Dänemarkurlaub hatte ich schon ein Paar gekauft. Schwarze, hohe mit orangefarbener Sohle, die leuchtet, wenn man über Schnee geht. Ich liebe diese Stiefel und wollte noch ein Paar. Es gab schwarze wadenhohe mit Schnürung. Sie sind perfekt für Hundespaziergänge und Gartenarbeiten. Leider habe ich dann beim Kampf mit den Brombeeren einen Haken für die Schnürung verloren. Ich hab zwar den Garten abgesucht, aber er ist zu groß, ich konnte den Haken nicht finden. Hab dann Ilse Jacobsen angemailt und von meinem Missgeschick erzählt. Eine sehr nette Antwort innerhalb weniger Stunden kam zurück, sie könnten mir einen Haken schicken. Der bzw. zwei Stück kamen wenige Tage später zusammen mit einem handgeschrieben Hinweis und netten Grüßen. Ich habe die Stiefel repariert. Einfach perfekt. Ich habe mich sehr gefreut. Ich schreibe das, weil es nicht selbstverständlich ist und darum so Besonders. Der Kundendienst beispielsweise von freenet oder KLM bzw. Air France ist das krasse Gegenteil von gut. Aber darüber schreibe ich jetzt nicht, weil ich damit schon zu viel Zeit vertan habe.

Herzlichen Dank an Freja von Ilse Jacobsen. Wenn Ihr schöne Regensachen sucht, schaut dort vorbei.

Gästewohnung II und ein paar Schafe

Nachdem wir uns von den Bauarbeiten zu Jahresbeginn ein bisschen erholt haben, nehmen wir jetzt die zweite Gästewohnung in Angriff. Diese misst auch ca. 60 qm und wird dann über ein Schlafzimmer und ein weiteres Zimmer mit kleiner Küche und einem kleinen Bad verfügen. Wir hoffen, das wir sie bis zum Sommer fertig  haben.

Im Garten grünt und blüht es. Die Natur explodiert. Mit dem Rasenmähen kommen wir kaum hinterher.

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Schafe müssen her. Am letzten Wochenende waren wir auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsschau. Es war großartig. Wir haben Bullen im Formt eines SUVs gesehen, Riesenschweine, Kaninchen, Schafe und Hühner.

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Wir suchen nach Schafen, die anspruchslos sind und nicht geschoren werden müssen. Zuerst dachten wir an Kamerunschafe. Auf der Schau gab es jedoch auch noch andere Rassen. Besonders angetan haben es uns dann die Soayschafe.

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Eine alte Rassse, die den Mufflons  ähnelt. Sie sind klein, tragen Hörner und werfen ihre Wolle selbst ab. Hübsche Tiere, die nicht viel brauchen. Zunächst müssen wir die Zäune instand setzen und die Wiesen unterteilen. Ich hoffe, dass sie bald bei uns einziehen können.

 

Frühling in der Uckermark

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Ihno ist da und der rbb

Unser kleiner Hofhund ist angekommen. Und war gleich im Fernsehen.

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Die waren aber nicht wegen ihm hier, sondern wegen unserer Gegenwehr gegen die Stromtrasse, die  „50 Hertz“ an der Westseite von Dreesch bauen will. Dabei gibt es haufenweise gute Gründe, eine andere Lösung zu finden. Es gibt bereits eine Stromleitung mitten durch den Ort, die bereits in DDR-Zeiten gebaut wurde. Die könnte man abbauen und dort ein Erdkabel verlegen. Man könnte auch im Sinne der Bündelung entlang der Autobahn, an der sowieso schon ein gewaltiger Windpark steht, diese Trasse bauen. Aber es muss doch nicht sein, dass der letzte schöne Blick auf ein Gebiet, in dem zahlreiche Vögel Quartier bezogen haben, eine Stromtrasse gebaut wird. Nichts gegen regenerative Energiequellen. Windkraft passt gut zur Uckermark, ist eh immer Wind, aber es ist auch schön hier. Es gibt so viel Natur und wilde Tiere und schöne Landschaft. Schlau wäre, diese unterschiedlichen Interessen einfach mal miteinander in Einklang zu bringen. So wie sie es auf Samsö machen. Ich finde es lohnt sich, da mal hinzuschauen.

Und auf der einen Seite gibt es Millionen EU-Fördergelder für nachhaltigen Tourismus in der Region, auf der anderen Seite zerstören sie gerade die Attraktivität der Landschaft  (wobei mit „sie“ durchaus internationale Konzerne gemeint sind, denen es eh grad egal ist, was hier passiert, sind ja weit genug weit). Na ja, ich musste mich mal kurz aufregen über so viel geballten Unverstand und Kurzsichtigkeit.

Zurück zum Hofhund. Übrigens kommt er „vom Windpark“.  Offensichtlich fühlt er sich wohl. Er schläft meistens und freut sich, wenn man Quatsch mit ihm macht. „An der Leine gehen“, klappt erstaunlich gut. Auch wenn das mit der Richtung nicht immer ganz klar ist.

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Auch sonst ist er ein ziemlich cooler Zeitgenosse. Er hat selbstereinigendes Fell. Ich musste noch ein paar Türrahmen weiß streichen.  An denen ist er nicht ohne Spuren vorbeigekommen. Am nächsten Morgen war sein Fell wieder schwarz. Wenn jetzt alle Tierliebhaber aufkreischen, zur Beruhigung: Es ist Leinölfarbe, die sich in frischem Zustand leicht wieder entfernen läßt, auch aus schwarzem Fell.

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Nebenbei sind wir mit den  letzten Handgriffen beschäftigt, um die Gästewohnung bis Freitag fertig zu stellen. Ich denke, es wird schön. Es sieht alles schon ziemlich gut aus.

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Noch ein bisschen chaotisch, aber ansonsten gut.

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Und außerdem bin  ich glücklich, dass es ab sofort länger hell als dunkel ist.

Hofhund Ihno

Heute haben wir unseren Hofhund ausgesucht. Er wird in drei Wochen zu uns kommen. Es war eine ziemlich komplizierte Entscheidungsfindung. Mein Mann hatte einen stämmigen Raufbold gleich ins Herz geschlossen. Ich mag lieber Hunde, die schmal sind und nicht geich loskämpfen müssen. Wir haben hin und her argumentiert und konnten uns nicht einigen. Dann gab es eine kleine Rauferei, die der Raufbold mit den schmalen Hund angezettelt hatte. Der Schmale hat sich nicht provozieren lassen und seinen Bruder sehr souverän in die Schranken gewiesen. Das hat überzeugt und wir haben den schmalen Hund gewählt. Wir freuen uns auf das neue Familienmitglied.

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Ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr

… wünschen wir allen Leserinnen und Lesern, allen Gästen, den Dreeschern, den Freunden und Helfern.

Bei uns hat das neue Jahr mit Pfannkuchen, Kaffee, Farbe und Pinsel begonnen. Kein schlechter Start.

Draußen ist alles sehr still und nebelig. Schön.

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Wenn Feiertage auf Samstage fallen

Am Samstag war Reformationstag. Ein Feiertag in Brandenburg, nicht in Berlin. Samstag früh haben wir uns zeitig auf den Weg gemacht, um schnell die Einkäufe zu erledigen und so viel Zeit für Arbeiten am Haus zur Verfügung zu haben. Ein bisschen komisch war es schon, dass es auf den Straßen so leer war. Hat einen Moment gedauert, bis wir kapiert haben, dass wir in einem anderen Bundesland sind und die Geschäfte geschlossen bleiben.

Mit der Ernte der Äpfel und Birnen sind wir fast durch. Einen Teil haben wir noch zum Mosten zum Gutshof Kraatz gebracht.  Man bekommt dort den Saft nur aus dem eigenen Obst. Es wird nicht alles zusammen geschüttet. Außerdem kann man sich den Saft außer in Flaschen auch in Kartons abfüllen lassen. Mich überzeugt das, da der Auslaß über ein Ventil funktioniert und der Saft dadurch nicht mit Luft in Berührung kommt und so länger haltbar bleibt. Außerdem sind die Kartons gut zu transportieren. Es gibt sie im 3 oder 5 Liter-Karton.

Bis Ende November wollen wir alle externen Projekte  abgeschlossen haben, um dann mit vereinten Kräften die Renovierung voran zu bringen. Als nächstes ist die Küche dran. Die Pläne sind erstellt, Anfang Dezember soll es losgehen. Das Ziel ist, sie bis Weihnachten saniert zu haben. Es wird dann einen Ausgang von der Küche direkt nach draußen geben. Vor der Küche wollen wir noch eine Terrasse bauen. Die wird aber sicherlich erst im  Frühjahr soweit sein.

Wir werden bei der Küchensanierung auch damit beginnen, die Ölheizung mit wasserführenden Kamine zu ergänzen. Diese Lösung klingt ganz vernünftig, um das zu nutzen, was vorhanden ist. Gleichzeitig können wir aber stärker auf nachwachsende Rohstoffe umstellen. Je mehr wir die Kamine benutzen, desto weniger benötigen wir die Ölheizung.

Heute ist es ziemlich nebelig. Ein guter Tag, um drinnen zu arbeiten. Oder, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Den haben wir aber (noch) nicht. Auf jeden Fall gehört ein Hund zum Hof. Ich hätte ja gerne einen Whippet, weil die nicht so nach Hund riechen. Schnell sind sie auch. Auf der anderen Seite, stellt sich natürlich die Frage, ob ein Whippet so grundsätzlich als Hofhund ernst genommen wird. Ein schwarzer Riesenschnauzer könnte beeindruckender daher kommen. Der Allergietest mit der Nase in einem Beutel von Riesenschnauzerhaaren ist ganz gut ausgegangen. Er hat keine Niesattacken oder gerötete Augen verursacht. Eine Züchterin ganz in der Nähe haben wir auch schon gefunden. Der Besuch am vorletzten Wochenende bei den Riesenschnauzern vom Windpark hat einen guten Eindruck hinterlassen. Es sind wilde und sehr sympathische Gesellen.

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Ich kann es mir gut vorstellen, wenn ein Riesenschnauzer hier durchs Laub tobt.

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