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kreative Ferien, kreatives Arbeiten

Kategorie: wilde Uckermark

Wildgänse über dem Uckersee

Wir waren am Uckersee am Kap und saßen am See in der Sonne. Hinter uns anschwellender Lärm und dann ein riesiger Scharm Wildgänse. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, das wir so schnell nicht vergessen werden. Sie sind über uns hergeflogen, über den See und wieder zurück. Keine Ahnung wie viele es waren, aber seinen so großen Schwarm haben wir noch nie gesehen. Wahrlich beindruckend und schön.

Wildgänse in der Uckermark Wildgänse in der Uckermark Wildgänse in der Uckermark Wildgänse in der Uckermark Wildgänse in der Uckermark Wildgänse in der Uckermark

Auch über unseren Hof ziehen die Schwärme lautstark hinweg. Ich beobachte sehr gerne wie sich die einzelnen Tiere an der Spitze abwechseln. Es gibt auch immer neben den großen Flugformationen einige wenige, so drei bis fünf Tiere, bei denen ebenfalls eines an der Spitze fliegt und die anderen versetzt hinterher. Ich weiß nicht, ob sie einfach zu spät waren, als die anderen losgeflogen sind oder ob sie vielleicht eine bestimmte Funktion haben. Vielleicht haben sie die Aufgabe, bei Gefahren zu warnen. Die große Formation ist für die Gänse energiesparend, aber auch mit Risiken verbunden, die bei Vögeln die einzeln fliegen viel geringer ist.

 

Wildschwein aus der Uckermark

Gestern war ich in der Wildwirtschaft  im Boitzenburger Land mit meinem kleinen roten Franzosen. Habe Wildschwein gekauft und und Knochen vom Reh. Der Hund bekommt auch was ab. Frau Wunsch-Fischer hat mich sehr beeindruckt. Sehr schön, was sie dort macht. Ich kann nur empfehlen, dorthin zu fahren und ein ordentliches Stück Schwarz- oder Rotwild zu erwerben. Heute habe ich den ganzen Tag Fleisch geschnitten. Blutige Hände und die Holzplatte beim Knochen hacken gepalten, das Beil habe ich in der Werkstatt gefunden. Wildschweinfond und Wild-Jus gekocht. Das Rezept gibt es hier.  Die Küche duftet und draußen stürmt es. Der Herbst ist da und es ist kuschelig im Haus. Der Duft macht ruhig, der Kamin brennt, der Hund pennt. Die Laubzusammenfegerei der letzten Tage war umsonst,  jetzt ist mehr Laub auf den Wiesen als vor ein paar Tagen. Naja, egal, Armmuskeltraining. Und es ist gut.

 

Ein Dachs zu Besuch im Garten

Unser Nachbar kam und erzählte, dass in der Lebendfalle bei der Nachbarin ein Dachs säße. Wir sind dann hin und haben gefragt, ob wir ihn haben könnten. Die Fallen sind ja für die Waschbären gedacht. Es sind wohl ziemlich viele hier in der Gegend und schon etliche in die Falle gegangen. Die Nachbarin sagte aber, er sei schon tot. Wir waren also zu spät. Dann ein paar Tage später stand der Jäger vor der Tür und sagte, er hätte gehört, wir könnten einen Dachs gebrauchen. Er kam dann mit der Falle und dem Dach und hat ihn bei uns im Garten freigelassen. Lang ist er natürlich nicht geblieben (der Dachs und der Jäger auch nicht). Einmal kreuz und quer gelaufen, einmal zum Kompost und dann ab aufs Feld (der Dachs, nicht der Jäger). Aber gut. Wir waren zufrieden und der Dachs wohl auch. Der Jäger anscheinend auch. Dachse haben Schonzeit gerade.

Hier noch ein paar Infos zum Dachs. Wenn er geblieben wäre, hätte er prima alle unsere Schnecken fressen können.

Dreesch eingeschneit

Es hat die ganze Nacht geschneit. Eigentlich wollten wir heute morgen nach Berlin fahren. Das geht nun leider nicht. Stattdessen gibt es Schneefrauen, wunderschöne Schneeleinen, Schneekastanien und einen schwarzen Riesen im Schnee.

 

 

Der Frühling im November

Gut, das Laub fällt. Aber sonst? Gefühlt ist es doch eher Frühling als Herbst. Jedenfalls blüht das Leben im und um das Haus. Kröten und Molche fühlen sich hier wohl.

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Diese Kröte ist ganz orangefarben am Bauch. Leider wollte sie sich so nicht  fotografieren lassen.

Wir nutzen das schöne Wetter, um die Fugen zu reparieren. An jeder Ecke des Hauses ist die Fugenfarbe eine andere.

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Wir haben die letzten beiden Tage mit Diskussionen um die richtige Mischung verbracht. Aber das Ergebnis ist gut.

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Unsere Nachbarn haben auf einem Kürbisfest, Kürbiskerne von dem größten Kürbis mitgenommen und ausgesät. Der Ergebnis ist wahrlich beeindruckend. Zwei Spalten liegen nun bei uns in der Küche. Kürbiskerne waren auch dabei. Mal sehen, ob sie sich im nächsten Jahr auch bei uns wohl fühlen.

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Waschbären

Ich weiß jetzt, was in der Falle gefangen werden soll. Waschbären! Gesehen habe ich ein paar Exemplare bereits. Allerdings in desolatem Zustand: Überfahren und ziemlich zweidimensional. Ich wusste nicht, dass es so viele  hier gibt.

Wikipedia sagt:

„Namensgebung

Das englische Wort für den Waschbären, raccoon (gelegentlich auch racoon), geht auf ein Wort in der Sprache der Algonkin zurück, das von Häuptling Powhatan und seiner Tochter Pocahontas ahrah-koon-em – andere Schreibweisen existieren – ausgesprochen wurde und so viel wie „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet. Gleichermaßen leitet sich das von spanischen Kolonialisten eingeführte spanische Wort mapache vom aztekischen Wort mapachitli ab, was mit „der alles in seine Hände nimmt“ übersetzt werden kann.“

Klingt nach einem Handwerkerbär!

„Außer im Deutschen wird auch in vielen anderen Sprachen zur Bezeichnung des Waschbären ein Wort verwendet, das sich aus einem Begriff für das typische „Waschen“ der Nahrung in Gefangenschaftshaltung und dem jeweiligen Wort für Bär zusammensetzt, zum Beispiel orsetto lavatore auf Italienisch und araiguma (洗熊) auf Japanisch. Die umgangssprachliche englische Abkürzung coon wird in Worten wie coonskin für Pelzkleidung und old coon als Selbstbezeichnung von Trappern verwendet.[1][2]“

Ich glaube, ich mag dieses Tier. Es erinnert mich an vieles, dass mich fazieniert  oder berührt hat. Rocky Racoon von den Beatles.

Und Johnny Cash natürlich mit Pocahontas.

Und ich denke, ich finde es uncool, dass der Nachbar den Jäger ruft, weil ein Waschbär seine Walnüsse gegessen hat!

Manchmal verstehe ich diese Welt einfach nicht. Er hat so viele Walnüsse. Er kann sie nicht in einem Jahr essen.

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Rund ums Haus

Wir haben unseren Hof seit Januar. Gestern haben wir zum ersten Mal zu Fuß die Umgebung erkundet. Asche aufs Haupt! Aber, es ist ja nicht so, dass wir nur rumgesessen hätten. Jedenfalls habe ich ein paar schöne Herbsteindrücke mitgebracht.

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Dabei haben wir auch diese Falle entdeckt. Leider konnten wir bislang noch nicht herausfinden, wofür sie gedacht ist und wer sie aufgestellt hat.

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Darf ich vorstellen? Andenken an den Kongreß!

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Und hier die „Doppelte Philippsbirne“!

Der Besuch beim „Apfelmann“ in Templin war ein Erlebnis. Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Apfel- und Birnensorten es gibt. Es sind auf jeden Fall einige. Die alle zu kennen und unterscheiden zu können, ist  schon eine Kunst.

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Die „Carola“.

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Und „Juno“.

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Und, und, und …

Das einzige, was ich in unseren Garten gerne noch hätte, wären Quitten.

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Die Geschicklichkeit einer kleinen Maus

Ich versuche seit drei Tagen die Maus, die es sich in unserer Küche gemütlich gemacht hat, zu fangen. Anfangs hab ich sie nur rascheln gehört. Dann habe ich Nagespuren an der Seife(!) und Mäuseköttel gefunden. Ich habe zwei Mausefallen gekauft und mit ordentlich Käse belegt. Der Käse war nach kurzer Zeit verschwunden. Ich denke, die Maus war sicher erst mal ordentlich satt. Ich habe es dann mit Kuchen probiert, aber das Resultat war das gleiche. Der Kuchen war weg, die Maus satt. Dann dachte ich gut, vielleicht muss ich den Köder so auslegen, dass die Maus gezwungen wird, etwas mehr Einsatz zu bringen, um an das Futter zu gelangen. Vielleicht löst die Falle dann aus. Schokocreme war das Mittel meiner Wahl. Aber – diese war fein säuberlich ausgeschleckt. In meiner Wahrnehmung ein Ding der Unmöglichkeit. Langsam war ich wirklich beeindruckt . Ich fühlte mich langsam auch etwas auf den Arm genommen. Meine ganze schöne Intelligenz und Überlegenheit – für die Katz sozusagen. Dann habe ich eine Lebendfalle besorgt. Wie gesagt, ich war durchaus beeindruckt. Aber auch hier das gleiche Spiel. Obwohl ich einen extra größen Köder in die Falle gestekt habe, damit sie auf jeden Fall den Mechanismus auslösen muss, hat sie stattdessen den Käse aus der Falle gezogen und davor liegen lassen, so als ob sie sagen wollte,  „Schneid mal bitte klein!“ Ich habe es dann noch mal probiert und den Köder ordentlich festgesteckt. Diesmal war er sorgfältig an den Rändern angenagt und ein kleiner Zettel lag vor dem Käfig.

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Männer und Schlangen

Vor ein paar Wochen hat einer unserer Arbeiter im Garten eine Schlange gesehen. Wir konnten aus der Beschreibung nicht feststellen, was es war. Nun hat sich das unbekannte Wesen auf der Terrasse gesonnt.

 Sie sieht aus wie eine Ringelnatter. Jedenfalls hat sie unserem großen, starken Arbeiter einen ordentlichen Schrecken eingejagt.

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