Dreesch7

kreative Ferien, kreatives Arbeiten

Kategorie: Landleben (Seite 1 von 3)

Gummistiefelliebe

Wir waren, um unseren Hochzeitstag zu feiern, in Dänemark auf Römö. Es war schön, den ganzen Tag draußen zu sein, bei Wind und Regen mit dem Hund am Strand spazieren zu gehen und abends vorm warmen Kanin zu sitzen.  

Am besten klappt das Spazierengehen in den wunderbaren Gummistiefeln von Ilse Jacobsen HORNBÆK. Sie schön und bequem. Beim letzten Dänemarkurlaub hatte ich schon ein Paar gekauft. Schwarze, hohe mit orangefarbener Sohle, die leuchtet, wenn man über Schnee geht. Ich liebe diese Stiefel und wollte noch ein Paar. Es gab schwarze wadenhohe mit Schnürung. Sie sind perfekt für Hundespaziergänge und Gartenarbeiten. Leider habe ich dann beim Kampf mit den Brombeeren einen Haken für die Schnürung verloren. Ich hab zwar den Garten abgesucht, aber er ist zu groß, ich konnte den Haken nicht finden. Hab dann Ilse Jacobsen angemailt und von meinem Missgeschick erzählt. Eine sehr nette Antwort innerhalb weniger Stunden kam zurück, sie könnten mir einen Haken schicken. Der bzw. zwei Stück kamen wenige Tage später zusammen mit einem handgeschrieben Hinweis und netten Grüßen. Ich habe die Stiefel repariert. Einfach perfekt. Ich habe mich sehr gefreut. Ich schreibe das, weil es nicht selbstverständlich ist und darum so Besonders. Der Kundendienst beispielsweise von freenet oder KLM bzw. Air France ist das krasse Gegenteil von gut. Aber darüber schreibe ich jetzt nicht, weil ich damit schon zu viel Zeit vertan habe.

Herzlichen Dank an Freja von Ilse Jacobsen. Wenn Ihr schöne Regensachen sucht, schaut dort vorbei.

Gästewohnung II und ein paar Schafe

Nachdem wir uns von den Bauarbeiten zu Jahresbeginn ein bisschen erholt haben, nehmen wir jetzt die zweite Gästewohnung in Angriff. Diese misst auch ca. 60 qm und wird dann über ein Schlafzimmer und ein weiteres Zimmer mit kleiner Küche und einem kleinen Bad verfügen. Wir hoffen, das wir sie bis zum Sommer fertig  haben.

Im Garten grünt und blüht es. Die Natur explodiert. Mit dem Rasenmähen kommen wir kaum hinterher.

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Schafe müssen her. Am letzten Wochenende waren wir auf der Brandenburgischen Landwirtschaftsschau. Es war großartig. Wir haben Bullen im Formt eines SUVs gesehen, Riesenschweine, Kaninchen, Schafe und Hühner.

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Wir suchen nach Schafen, die anspruchslos sind und nicht geschoren werden müssen. Zuerst dachten wir an Kamerunschafe. Auf der Schau gab es jedoch auch noch andere Rassen. Besonders angetan haben es uns dann die Soayschafe.

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Eine alte Rassse, die den Mufflons  ähnelt. Sie sind klein, tragen Hörner und werfen ihre Wolle selbst ab. Hübsche Tiere, die nicht viel brauchen. Zunächst müssen wir die Zäune instand setzen und die Wiesen unterteilen. Ich hoffe, dass sie bald bei uns einziehen können.

 

Frühling in der Uckermark

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Ihno ist da und der rbb

Unser kleiner Hofhund ist angekommen. Und war gleich im Fernsehen.

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Die waren aber nicht wegen ihm hier, sondern wegen unserer Gegenwehr gegen die Stromtrasse, die  „50 Hertz“ an der Westseite von Dreesch bauen will. Dabei gibt es haufenweise gute Gründe, eine andere Lösung zu finden. Es gibt bereits eine Stromleitung mitten durch den Ort, die bereits in DDR-Zeiten gebaut wurde. Die könnte man abbauen und dort ein Erdkabel verlegen. Man könnte auch im Sinne der Bündelung entlang der Autobahn, an der sowieso schon ein gewaltiger Windpark steht, diese Trasse bauen. Aber es muss doch nicht sein, dass der letzte schöne Blick auf ein Gebiet, in dem zahlreiche Vögel Quartier bezogen haben, eine Stromtrasse gebaut wird. Nichts gegen regenerative Energiequellen. Windkraft passt gut zur Uckermark, ist eh immer Wind, aber es ist auch schön hier. Es gibt so viel Natur und wilde Tiere und schöne Landschaft. Schlau wäre, diese unterschiedlichen Interessen einfach mal miteinander in Einklang zu bringen. So wie sie es auf Samsö machen. Ich finde es lohnt sich, da mal hinzuschauen.

Und auf der einen Seite gibt es Millionen EU-Fördergelder für nachhaltigen Tourismus in der Region, auf der anderen Seite zerstören sie gerade die Attraktivität der Landschaft  (wobei mit „sie“ durchaus internationale Konzerne gemeint sind, denen es eh grad egal ist, was hier passiert, sind ja weit genug weit). Na ja, ich musste mich mal kurz aufregen über so viel geballten Unverstand und Kurzsichtigkeit.

Zurück zum Hofhund. Übrigens kommt er „vom Windpark“.  Offensichtlich fühlt er sich wohl. Er schläft meistens und freut sich, wenn man Quatsch mit ihm macht. „An der Leine gehen“, klappt erstaunlich gut. Auch wenn das mit der Richtung nicht immer ganz klar ist.

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Auch sonst ist er ein ziemlich cooler Zeitgenosse. Er hat selbstereinigendes Fell. Ich musste noch ein paar Türrahmen weiß streichen.  An denen ist er nicht ohne Spuren vorbeigekommen. Am nächsten Morgen war sein Fell wieder schwarz. Wenn jetzt alle Tierliebhaber aufkreischen, zur Beruhigung: Es ist Leinölfarbe, die sich in frischem Zustand leicht wieder entfernen läßt, auch aus schwarzem Fell.

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Nebenbei sind wir mit den  letzten Handgriffen beschäftigt, um die Gästewohnung bis Freitag fertig zu stellen. Ich denke, es wird schön. Es sieht alles schon ziemlich gut aus.

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Noch ein bisschen chaotisch, aber ansonsten gut.

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Und außerdem bin  ich glücklich, dass es ab sofort länger hell als dunkel ist.

Hofhund Ihno

Heute haben wir unseren Hofhund ausgesucht. Er wird in drei Wochen zu uns kommen. Es war eine ziemlich komplizierte Entscheidungsfindung. Mein Mann hatte einen stämmigen Raufbold gleich ins Herz geschlossen. Ich mag lieber Hunde, die schmal sind und nicht geich loskämpfen müssen. Wir haben hin und her argumentiert und konnten uns nicht einigen. Dann gab es eine kleine Rauferei, die der Raufbold mit den schmalen Hund angezettelt hatte. Der Schmale hat sich nicht provozieren lassen und seinen Bruder sehr souverän in die Schranken gewiesen. Das hat überzeugt und wir haben den schmalen Hund gewählt. Wir freuen uns auf das neue Familienmitglied.

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Ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr

… wünschen wir allen Leserinnen und Lesern, allen Gästen, den Dreeschern, den Freunden und Helfern.

Bei uns hat das neue Jahr mit Pfannkuchen, Kaffee, Farbe und Pinsel begonnen. Kein schlechter Start.

Draußen ist alles sehr still und nebelig. Schön.

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Wenn Feiertage auf Samstage fallen

Am Samstag war Reformationstag. Ein Feiertag in Brandenburg, nicht in Berlin. Samstag früh haben wir uns zeitig auf den Weg gemacht, um schnell die Einkäufe zu erledigen und so viel Zeit für Arbeiten am Haus zur Verfügung zu haben. Ein bisschen komisch war es schon, dass es auf den Straßen so leer war. Hat einen Moment gedauert, bis wir kapiert haben, dass wir in einem anderen Bundesland sind und die Geschäfte geschlossen bleiben.

Mit der Ernte der Äpfel und Birnen sind wir fast durch. Einen Teil haben wir noch zum Mosten zum Gutshof Kraatz gebracht.  Man bekommt dort den Saft nur aus dem eigenen Obst. Es wird nicht alles zusammen geschüttet. Außerdem kann man sich den Saft außer in Flaschen auch in Kartons abfüllen lassen. Mich überzeugt das, da der Auslaß über ein Ventil funktioniert und der Saft dadurch nicht mit Luft in Berührung kommt und so länger haltbar bleibt. Außerdem sind die Kartons gut zu transportieren. Es gibt sie im 3 oder 5 Liter-Karton.

Bis Ende November wollen wir alle externen Projekte  abgeschlossen haben, um dann mit vereinten Kräften die Renovierung voran zu bringen. Als nächstes ist die Küche dran. Die Pläne sind erstellt, Anfang Dezember soll es losgehen. Das Ziel ist, sie bis Weihnachten saniert zu haben. Es wird dann einen Ausgang von der Küche direkt nach draußen geben. Vor der Küche wollen wir noch eine Terrasse bauen. Die wird aber sicherlich erst im  Frühjahr soweit sein.

Wir werden bei der Küchensanierung auch damit beginnen, die Ölheizung mit wasserführenden Kamine zu ergänzen. Diese Lösung klingt ganz vernünftig, um das zu nutzen, was vorhanden ist. Gleichzeitig können wir aber stärker auf nachwachsende Rohstoffe umstellen. Je mehr wir die Kamine benutzen, desto weniger benötigen wir die Ölheizung.

Heute ist es ziemlich nebelig. Ein guter Tag, um drinnen zu arbeiten. Oder, um mit dem Hund spazieren zu gehen. Den haben wir aber (noch) nicht. Auf jeden Fall gehört ein Hund zum Hof. Ich hätte ja gerne einen Whippet, weil die nicht so nach Hund riechen. Schnell sind sie auch. Auf der anderen Seite, stellt sich natürlich die Frage, ob ein Whippet so grundsätzlich als Hofhund ernst genommen wird. Ein schwarzer Riesenschnauzer könnte beeindruckender daher kommen. Der Allergietest mit der Nase in einem Beutel von Riesenschnauzerhaaren ist ganz gut ausgegangen. Er hat keine Niesattacken oder gerötete Augen verursacht. Eine Züchterin ganz in der Nähe haben wir auch schon gefunden. Der Besuch am vorletzten Wochenende bei den Riesenschnauzern vom Windpark hat einen guten Eindruck hinterlassen. Es sind wilde und sehr sympathische Gesellen.

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Ich kann es mir gut vorstellen, wenn ein Riesenschnauzer hier durchs Laub tobt.

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Herbst in Dreesch

Es wird kalt. Und wir haben endlich wieder mehr Zeit, weiter zu arbeiten. Ich habe mich gleich mal an die Fenster gemacht. Wir haben überall Kastenfenster, von denen ich bislang aber eigentlich  nur die Hälfte gestrichen habe. Das will ich vor der wirklich kalten Zeit noch fertig bekommen. Sie sind fertig abgeschliffen und mit neuem Fensterkitt versehen. Offensichtlich gibt es jedoch Jemanden, der das als Nahrung betrachtet! Es wird wirklich Zeit, die Fenster fertig zu stellen.

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In den letzten Wochen waren wir im Prinzip nur mit dem Ernten des Obstes beschäftigt. Ich habe viel zu wenig Gläser, um alles einzukochen, Marmeladen herzustellen und Chutneys abzufüllen. Nachdem die Bäume dieses Jahr voller Früchte waren, wird es wahrscheinlich nächstes Jahr etwas weniger. Das würde uns zumindest die Gelegenheit geben,  Zeit für die Gestaltung des Gartens zur Verfügung zu haben. Einen Gutteil der Äpfel und Birnen haben wir zum Mosten gebracht. Morgen holen wir unseren Saft im Gutshof Kraatz wieder ab. Schön ist es dort und das Essen ist gut.

Am 10.10.2015 ist  Apfeltag in der NaturTherme Templin. Ich werde mal unsere Äpfel dort hinbringen, um die Sorten bestimmen zu lassen. Die Pomologen J. Sinnecker und Th. Fischer sind vor Ort. Ich bin ziemlich neugierig, wie das heißt, was uns so gut schmeckt.

Gleich werde ich noch Hagebutten-Marmelade einkochen.

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Ist aber nicht so gut gelungen. Sie schmeckt zwar gut, ist jedoch nicht fest geworden.

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Die polnische Ostsee

„Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.“
Marcel Proust (1871 – 1922)

Wir haben an der polnischen Ostseeküste unseren Hochzeitstag gefeiert. Wir hatten wunderbares Wetter, gutes Essen und ein paar entspannte Tage.

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Wir haben einen kleinen Abstecher nach Stettin gemacht und waren dann ziemlich schnell an der Küste.

Mit dem Gummiboot auf dem Oberuckersee

Im Stall – quasi mitgekauft – lag ein rotes Gummikanu. Offensichtlich war es intakt. Also sind wir am Sonntag nach Warnitz gefahren, um es zu Wasser zu lassen und die Gegend zu erkunden. Warnitz liegt ein paar Kilometer in Richtung Berlin von hier entfernt direkt am Oberuckersee. In Warnitz hält auch der Zug von Berlin nach Prenzlau und man könnte in Badehose einsteigen und in Warnitz im See schwimmen gehen. Es gibt einen Campingplatz, einige sehr nette Badestellen und jede Menge Natur und unbebaute Ufer. Direkt neben dem Bahnhof befindet sich sogar ein kleines Café. Das schließt aber bereits um 18.00 Uhr. Den Bürgermeister von Warnitz haben wir auch getroffen und ein wenig geplauscht. Irgendwie treffen wir immer die Bürgermeister, wenn wir unterwegs sind.

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Jedenfalls hat das Gummiboot etwas Schieflage, aber es sinkt nicht sofort. Wie wir auch erfahren haben, soll sich das Angeln lohnen. Es gäbe Aal, Barsch, Brassen, Döbel, Graskarpfen, Hecht, Karpfen, Kleine Maräne, Rotauge, Rotfeder, Ukelei, Wels und Zander. Ich werde mich mal um einen Angelschein kümmern. Man sieht auf jeden Fall Viele angeln. Und ich habe einen guten Grund ins Boot zu steigen.

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Zurück nach Dreesch sind wir über die Landstraße gefahren. Eine wunderschöne Strecke durch den Wald, die man sicher auch prima mit dem Fahrrad fahren kann. Apropos Wald. Dieser Wald müsste auch fürs Pilzesammeln gut geeignet sein. Leider habe ich keine Ahnung von Pilzen. Wenn also jemand, der sich auskennt zu Besuch kommen und ein wenig von seinem Wissen weitergeben möchte, würde ich mich doch sehr freuen.

Dann könnten wir uns schon fast selbst ernähren. Im Garten sind die ersten Pfirsiche, Birnen und Pflaumen reif. Marmeladen und Kompott habe ich hergestellt.  Die Augustäpfel sind nun weggefuttert. Tomaten und Zucchini (ungefährliche) gibt es laufend.

Auf Anregung von Sabine gibt es nun immer für Eure Planung eine Bedarfsliste für das kommende Wochenende.

Für das nächste Wochenende (29. – 30. August) freuen wir uns über helfende Hände bei der Ernte! Gläser für Marmeladen oder zum Einmachen sind ebenfalls willkommen. Ebenfalls notwendig ist das Ausbessern der Fugen der Ziegelwand, da das Efeu bereits wieder die Wände hoch will. Das kann es auch gerne, sobald die Fugen intakt sind.

Meldet Euch an. Sechs Betten stehen zur Verfügung. Wer es rustikaler mag, kann natürlich auch gerne zelten. Als kleines Dankeschön gibt es Muskelkater, Marmelade und Saft zum Mitnehmen sowie lecker Essen.

Wir freuen uns auf Euch.

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