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Waschbären

Ich weiß jetzt, was in der Falle gefangen werden soll. Waschbären! Gesehen habe ich ein paar Exemplare bereits. Allerdings in desolatem Zustand: Überfahren und ziemlich zweidimensional. Ich wusste nicht, dass es so viele  hier gibt.

Wikipedia sagt:

„Namensgebung

Das englische Wort für den Waschbären, raccoon (gelegentlich auch racoon), geht auf ein Wort in der Sprache der Algonkin zurück, das von Häuptling Powhatan und seiner Tochter Pocahontas ahrah-koon-em – andere Schreibweisen existieren – ausgesprochen wurde und so viel wie „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet. Gleichermaßen leitet sich das von spanischen Kolonialisten eingeführte spanische Wort mapache vom aztekischen Wort mapachitli ab, was mit „der alles in seine Hände nimmt“ übersetzt werden kann.“

Klingt nach einem Handwerkerbär!

„Außer im Deutschen wird auch in vielen anderen Sprachen zur Bezeichnung des Waschbären ein Wort verwendet, das sich aus einem Begriff für das typische „Waschen“ der Nahrung in Gefangenschaftshaltung und dem jeweiligen Wort für Bär zusammensetzt, zum Beispiel orsetto lavatore auf Italienisch und araiguma (洗熊) auf Japanisch. Die umgangssprachliche englische Abkürzung coon wird in Worten wie coonskin für Pelzkleidung und old coon als Selbstbezeichnung von Trappern verwendet.[1][2]“

Ich glaube, ich mag dieses Tier. Es erinnert mich an vieles, dass mich fazieniert  oder berührt hat. Rocky Racoon von den Beatles.

Und Johnny Cash natürlich mit Pocahontas.

Und ich denke, ich finde es uncool, dass der Nachbar den Jäger ruft, weil ein Waschbär seine Walnüsse gegessen hat!

Manchmal verstehe ich diese Welt einfach nicht. Er hat so viele Walnüsse. Er kann sie nicht in einem Jahr essen.

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2 Kommentare

  1. Der Waschbär ist ein Raubtier ohne Feind. Er gilt als überdurchschnittlich intelligent:
    Neulich waren wir mit dem Jagdhund unserer Nachbarin in der Uckermark spazieren (kein aktiver Jagdhund mehr). Bei einem Schilfstück im Feld machte er sich los und kam trotz allen Rufens nicht wieder. Allerdings hörten wir Gejaule, Geraschel und Geheul. Als wir mit den Jungs aus dem Dorf uns zum Kampfplatz wagten, versuchte ein Waschbär, den Hund unter Wasser zu drücken. Der Waschbär weiß nämlich, dass Hunde keine Luft anhalten können. Der Hund wurde gerettet. Mein romantischer Blick auf das Tier mit der schwarzen Augenbinde ist indess getrübt.

    • Chris

      13. Juli 2017 at 20:40

      Liebe Conny, danke für Deinen Kommentar. Es gibt auch hier in Dreesch viele Geschichten über das, was die Waschbären so anrichten. Und es sind sehr viele mittlerweile. Im letzten Jahr sind bei einer Nachbarin 5 und bei der anderen 4 in die Lebendfalle gegangen. Was man an überfahrenen Tieren auf der Autobahn sieht, ist auch nicht ganz wenig. Es gibt viele und sie haben keine Feinde außer Menschen und Autos. Sie sind eingewandert. Mmmh, was machen wir jetzt mit denen? Alle umbringen geht wohl nicht. Jagen Wölfe den Waschbären? Keine Ahnung. Aber hätten wir mehr Wölfe hier, gäbe es auch Probleme. Ich weiß es nicht. Alle wollen ihr Auskommen und überleben. Das wird jetzt philosophisch. Ich bin genervt über die riesigen und in der Anzahl überlegenen Schnecken. Sie fressen alles weg, was ich selbst essen will. Ich tu mich sehr schwer damit, sie zu töten. Ich hab einem Eimer voll gesammelt und am See ausgesetzt. Gute Idee? Keine Ahnung. Ich könnte jetzt noch von Tigern erzählen, die den Menschen zum Beispiel in Indien gefährlich nahe kommen. Ist es zu eng für alle auf unserem Planeten oder müssen wir nur anders miteinander umgehen?

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