Dreesch7

kreative Ferien, kreatives Arbeiten

Monat: August 2015

Birnen und Äpfel reduziert

Ich musste Rasen mähen. Leider lagen reichlich Äpfel und Birnen im Gras. Sie eignen sich prima für etwas, das Einige von Euch vielleicht kennen. Das gab es  bei meiner Oma immer mit frischem Weißbrot als Apfelkraut, in Belgien gibt es das als Sirop de Liege, in Holland als Appelstroop. Ich habe es geliebt. Aber ich will behaupten, meins ist das Beste, das ich je gegessen habe. Diese kleinen 1 1/2 Gläschen sind die Essenz aus dem Korb Äpfel und Birnen dahinter. Ein kleiner Löffel verursacht eine wahre Geschmacksexplosion! Das wird sicher ein Dreesch7-Produkt für unseren Shop. Kostproben können gerne bestellt werden. Wie wird es gemacht? Man wäscht  Äpfel und Birnen, schneidet sie klein und gewinnt im Dampfentsafter den Saft. Den läßt man in einem schweren, schwarzen Topf einkochen bis der Saft dunkel und dick wird. In kleine Gläser füllen. (by the way – man braucht nicht viele Gläser :-)) Das ist dann der konzentrierte Geschmack des Sommers in Dreesch7!

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Ansonsten kann ich nur sagen, wird es ein gutes Erntejahr. Die Bäume hängen voll und die Zweige biegen sich unter der Last des Obstes. Schaut, was es gerade gibt.

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Nichts alles ist aus unserem Garten, die Gurken und Eier (nicht im Bild, sondern im Kühlschrank) hat Dietmar, der Nachbar gebracht.

Übrigens – eigentlich ist das mein Home-Office!

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Die Tageshöchsttemperaturen lagen heute in Dreesch bei 33 Grad. Mein Arbeitsplatz unterm Kirschbaum bot alles, was notwendig ist, um dennoch konzentriert arbeiten zu können.

Ach. Könnte ich doch bleiben und immer so arbeiten. Zumindest bei Temperaturen über 25 Grad.

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Mit dem Gummiboot auf dem Oberuckersee

Im Stall – quasi mitgekauft – lag ein rotes Gummikanu. Offensichtlich war es intakt. Also sind wir am Sonntag nach Warnitz gefahren, um es zu Wasser zu lassen und die Gegend zu erkunden. Warnitz liegt ein paar Kilometer in Richtung Berlin von hier entfernt direkt am Oberuckersee. In Warnitz hält auch der Zug von Berlin nach Prenzlau und man könnte in Badehose einsteigen und in Warnitz im See schwimmen gehen. Es gibt einen Campingplatz, einige sehr nette Badestellen und jede Menge Natur und unbebaute Ufer. Direkt neben dem Bahnhof befindet sich sogar ein kleines Café. Das schließt aber bereits um 18.00 Uhr. Den Bürgermeister von Warnitz haben wir auch getroffen und ein wenig geplauscht. Irgendwie treffen wir immer die Bürgermeister, wenn wir unterwegs sind.

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Jedenfalls hat das Gummiboot etwas Schieflage, aber es sinkt nicht sofort. Wie wir auch erfahren haben, soll sich das Angeln lohnen. Es gäbe Aal, Barsch, Brassen, Döbel, Graskarpfen, Hecht, Karpfen, Kleine Maräne, Rotauge, Rotfeder, Ukelei, Wels und Zander. Ich werde mich mal um einen Angelschein kümmern. Man sieht auf jeden Fall Viele angeln. Und ich habe einen guten Grund ins Boot zu steigen.

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Zurück nach Dreesch sind wir über die Landstraße gefahren. Eine wunderschöne Strecke durch den Wald, die man sicher auch prima mit dem Fahrrad fahren kann. Apropos Wald. Dieser Wald müsste auch fürs Pilzesammeln gut geeignet sein. Leider habe ich keine Ahnung von Pilzen. Wenn also jemand, der sich auskennt zu Besuch kommen und ein wenig von seinem Wissen weitergeben möchte, würde ich mich doch sehr freuen.

Dann könnten wir uns schon fast selbst ernähren. Im Garten sind die ersten Pfirsiche, Birnen und Pflaumen reif. Marmeladen und Kompott habe ich hergestellt.  Die Augustäpfel sind nun weggefuttert. Tomaten und Zucchini (ungefährliche) gibt es laufend.

Auf Anregung von Sabine gibt es nun immer für Eure Planung eine Bedarfsliste für das kommende Wochenende.

Für das nächste Wochenende (29. – 30. August) freuen wir uns über helfende Hände bei der Ernte! Gläser für Marmeladen oder zum Einmachen sind ebenfalls willkommen. Ebenfalls notwendig ist das Ausbessern der Fugen der Ziegelwand, da das Efeu bereits wieder die Wände hoch will. Das kann es auch gerne, sobald die Fugen intakt sind.

Meldet Euch an. Sechs Betten stehen zur Verfügung. Wer es rustikaler mag, kann natürlich auch gerne zelten. Als kleines Dankeschön gibt es Muskelkater, Marmelade und Saft zum Mitnehmen sowie lecker Essen.

Wir freuen uns auf Euch.

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Die Dreescher Madonna

Und – wie gehen die Bauarbeiten arbeiten voran? Bauarbeiten? Welche Bauarbeiten?

Ich war das ganze Wochenende damit beschäftigt, zu testen, welche Qualität die kreativen Ferien auf unserem Hof haben können. Ich habe Äpfel geerntet und köstlichen Apfelsaft hergestellt, obwohl man gar keinen Saft aus Augustäpfeln herstellen können soll. So sagt es zumindest das Internet. Stimmt aber nicht, es geht und der Saft schmeckt sehr gut. Die Augustäpfel sind bei den Staren offenbar auch sehr beliebt. Sie kommen in Schwärmen entweder morgens oder am nachmittag und fallen mit einem unglaublichen Radau über die Bäume her.  Wenn sie sich erschrecken und  als Schwarm davonfliegen ist das schon sehr beeindruckend. Sie fressen also einen Gutteil der Äpfel, aber es sind so viele, dass es für uns und die Vögel reicht. Und für die Schnecken. Je nach Abstand vom Boden gibt es somit genug für drei so unterschiedliche Spezies. Schön irgendwie.

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Minzgelee ist auch entstanden und aus den restlich verbliebenen roten Johannisbeeren auch noch Johannisbeersaft. Die Mirabellen sind bald reif, einige Wenige sind schon süß. Nächstes Wochenende müsste es soweit sein.

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Und dann war da noch das Projekt mit der Madonna. Die Madonna hing lange schon in der Wohnung meiner Großeltern und meiner Tante. Nachdem meine Tante gestorben ist, sind ganz viele  Dinge von ihr und meinen Großeltern in meinem Besitz übergegangen. Die Madonna war auch dabei. Eine Holzfigur, geschnitzt ca. 40 cm groß.  Als rheinische Katholikin habe ich ein Faible für Kirchenkitsch. Schaut, was aus der Madonna geworden ist. Liebe Oma, liebe Tante, ich hoffe, Ihr seit mir nicht böse. Ich finde sie ja besser so als vorher.

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Seht Ihr die grüne Eidechse? Als die Figur noch holzfarben war und in der Wohnung meiner Tante hing, ist sie mir in all den Jahren nie aufgefallen. Erst als ich sie bemalt habe, habe ich sie gesehen. Welche Bedeutung sie hat? Ich bin mir nicht sicher. Gefunden habe ich das: „Es wird erzählt, sie wende, wenn sie im Alter erblindet, ihr Gesicht zur aufgehenden Sonne, um wieder sehend zu werden; daher Symbol für die Hinwendung zu Christus und die Heilung durch sein Licht; manchmal auch Symbol für Tod und dunkle Mächte, da sie sich angeblich gerne in Grabstätten aufhält.“ Hat jemand eine andere Erklärung?

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Man kann mit dem Lada von Berlin in die Uckermark fahren

Es ist möglich und es hat schon bei der Anreise ganz viel mit dem zu tun, was wir mit unserem Hof wollen. Mal etwas langsamer machen, runter kommen und aus dem Fenster schauen.

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Es war ein faules Wochenende mit lieben Freunden (die mit dem Lada), den ersten Äpfeln, Zucchini und Temperaturen über 30 Grad.

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Entsprechend langsam gehen die Arbeiten voran. Eigentlich gehen sie gar nicht voran. Was aber nichts macht, da ich jetzt mal ausgiebig testen kann, ob mal hier gut Urlaub machen kann. Ja. Geht!

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Das nächste, was ich dringend installieren muss, ist eine Gartendusche.

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Männer und Schlangen

Vor ein paar Wochen hat einer unserer Arbeiter im Garten eine Schlange gesehen. Wir konnten aus der Beschreibung nicht feststellen, was es war. Nun hat sich das unbekannte Wesen auf der Terrasse gesonnt.

 Sie sieht aus wie eine Ringelnatter. Jedenfalls hat sie unserem großen, starken Arbeiter einen ordentlichen Schrecken eingejagt.

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Frauen und Gärten

Was machen Frauen in Gärten an heißen Sommertagen?

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Meine beste Freundin war da und wir haben Blumenketten häkeln geübt, Kanten geschnitten und uns die letzten Monate erzählt. Elsässer Cremant mit Holunderblütensirup getrunken, Tatort unterm Kirschbaum geguckt und über Freischneider und ihre Vorzüge für wilde Gärten philosophiert. Wir haben die Produktpalette von Dreesch 7 um Schnapsbrennerei erweitert und den besten Versuchsbrenner, den wir finden konnten für die ersten Versuche gewinnen können. Ich halte Euch informiert sobald die ersten Pflaumen reif sind.

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