Dreesch7

kreative Ferien, kreatives Arbeiten

Monat: Juli 2015

56 Obstbäume und Sträucher

12 Plaumen-, 7 Birnen-, 7 Apfel-, 3 Pfirsich-, 5 Kirsch-, 1 Mirabellen-, 1 Walnußbaum sowie 10 rote Johannisbeer-, 2 schwarze Johannisbeer-, 7 Holunderstäucher- und 1 mal Haselnuß stehen in unserem Garten. Ein mir bislang unbekannter Strauch hat sch als Gold-Johannisbeere herausgestellt. Sie stammt eigentlich aus dem pazifischen Nordamerika, ist aber bei uns seit dem 19. Jahrhundert als dekoratives Ziergehölz gepflanzt worden. Die Beeren sehen so ähnlich aus wie schwarze Johannisbeeren sind aber weniger aromatisch und ein bisschen säuerlich. Sie kann bleiben, würde ich sagen. Ansonsten entwickeln sich meine Schnecken prächtig, sie lieben offensichtlich die heruntergefallenen Augustäpfel und legen ordentlich zu. Vielleicht lassen sie dafür mein Gemüse in Ruhe. Ich darf mich nicht zuviel damit beschäftigen, sonst bekomme ich wirklich Alpträume.

Das kleine Zimmer ist fertig geworden. Es strahlt viel Ruhe aus. Und durch die Verwendung von Sumpfkalk- und Leinölfarben duftet das Zimmer ganz wunderbar. Die erste Nacht dort war sehr erholsam. Ich habe nicht von Schnecken geträumt.

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Sommer in Dreesch

Die Badesaison ist eröffnet und das Dorf trifft sich am See. Alles sehr entspannt und schön.

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Meine Wildblumenwiese, die ich vor der Verwandtschaft verteidigt habe, dankt es mir mit üppigen Blüten, Fomen und Farben. Gestern haben wir auch einen weiteren Mitbewohner in einem Holzstapel aufgescheucht. Eine große schwarze Schlange hat einem unserer Arbeiter einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Ich habe sie nicht gesehen, aber ich gehe mal davon aus, dass es eine Ringelnatter oder Blindschleiche war.

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Der alte Stromverteiler, der außen am Haus angebracht war, ist gestern umgesetzt und erneuert worden. Dazu rückten zwei Mann mit Minibagger an und wollten auf die Rückseite des Hauses. Den Zugang von der Straße haben wir vor Wochen mit Lebensbäumen zugepflanzt. Trotz einiger Hindernisse passte der Bagger dann aber durch den Stalldurchgang.

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Das kleine Zimmer ist jetzt aber wirklich fast fertig. Morgen müssten wir wieder umziehen können. Bei den hohen Temperaturen trocknen die Ölfarben ziemlich schnell. Sie sind auch flüssiger als sonst und lassen sich noch besser verarbeiten. Türen, Fensterrahmen und Fensterläden sind gestrichen. Ein paar Stellen an der Wand brauchen noch einen Klecks Farbe. In dem Zimmer gibt es zwei Kaminzüge. Dort sind Verfärbungen, die von der Kalkfarbe zwar abgedeckt werden, aber es braucht schon einige Anstriche bis es geichmäßig weiß ist. Auf jeden Fall ist das Weiß so strahlend, dass wir  überlegen, ob wir es nicht auch in der Wohnung „Isabel“ so machen sollen. Eigentlich wollten wir mit einem Grauton streichen.

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Meine dicken Bohnen sind komplett von schwarzen Läusen befallen. Ich weiß nicht, ob ich noch was retten kann. Brennessellauge hat  zwar etwas geholfen, aber die Zeit zwischen den Wochenende ist zu lang, als dass ich nachhaltig was gegen den Befall ausrichten könnte. Auch ist es sehr trocken hier, so dass die Pflanzen ohne Bewässerung schon Einiges aushalten müssen. Eine automatische Bewässerung haben wir nicht und werden wir auch erst mal nicht haben. Im Grunde kann ich nur etwas anbauen, das Trockenheit gut verkraftet. Viele Kräuter schaffen das, den Bohnen gefiel es weniger.

 

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